#LiveLagom: Wenn dich die Quarterlife Krise erwischt

Wenn du mit 25 Jahren noch immer in einem Bett schläfst, das dein Papa bezahlt hat und am Ende des Monats schon wieder zu viel Monat aber zu wenig Geld übrig ist, dann warst du wieder einmal unvernünftig und hast deine Lebensziele aus den Augen verloren.

*Werbung in Zusammenarbeit mit Barnängen.

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Haus, Kinder, Pool und ne nicee (hä wie schreibt man das?) Karre. Währenddessen haben andere in deinem Alter drei Studien abgeschlossen, ihren langjährigen Freund geheiratet, fünf Gehaltserhöhungen bekommen und mindestens 10 Tausend Follower auf Instagram.

Ja, manchmal ist das Leben eben unfair. Du denkst, du bist die Einzige, die weinend im Bett sitzt, während alle anderen DAS perfekte Leben leben. Anscheinend ist die Länge der To-Do Liste neuerdings mit dem Glück, das dir im Leben widerfährt, gleichzusetzen. Irgendwie ja absurd. Seit wann ist es denn bitte ein Termin auf einer To-Do Liste geworden, zur Maniküre zu gehen? Ja, seit es Influencer (früher Musiker, Schauspieler etc.) gibt. Die müssen nämlich immer gut aussehen und daher kommt die Rechnung dafür auch in den sagenumwobenen Ordner, der irgendwann mal (zu spät) beim Steuerberater landet.

In der heutigen Zeit ist es eigentlich ziemlich leicht, an Selbstzweifel zu zerbrechen oder dem Druck nicht mehr Stand halten zu können, weil wie gesagt, ALLE anderen haben einen gut bezahlten Job, einen tollen Freund (gut aussehend, auch erfolgreich im Job und bitte nicht NUR einen Bachelorabschluss, just sayin‘)
Ja und du, wie anfangs erwähnt, liegst immer noch im Bett, dessen Bettwäsche deine Eltern bezahlt haben. Spätestens jetzt steht fest, dein Leben ist eine Katastrophe. Deinen Shit hast du bestimmt nicht together.

Live Lagom

Da braucht es umso mehr Stärke, zwischen all dem die Balance zu finden. Die Mitte. Das „genau richtig“. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Glücklich zu sein mit dem, was man hat. Zufrieden zu sein, während man noch so viel mehr Zeit, Erfolg, Geld oder Liebe haben könnte.

Denn die richtige Balance macht den kleinen Unterschied. Und diese liegt irgendwo dazwischen, sie ist für jeden Menschen individuell. Aber wenn man es gefunden hat, das ‚just right‘ Gefühl, dann weiß man es. Dann ist man angekommen.

The Swedish Secret of Living Well

Von dem schwedischen Lifestyle ‚lagom‘ wusste ich bis vor kurzen noch nicht wirklich viel. Aber als ich mich in das gleichnamige Buch einlas und mich näher mit der Lebenseinstellung beschäftigt habe, wurde mir klar, dass es genau das ist, was ich fühle. Es stimmt einfach.

Wie sieht’s bei euch aus, meint ihr, dass ihr den ‚lagom‘ Lifestyle lebt?
Was haltet ihr von dieser Lebenseinstellung?
Mich hat ‚lagom‘ sofort fasziniert und ich habe mich sehr schnell darin gefunden. Schreibt mir eure Meinung zu diesem Thema sehr gerne in die Kommentare,
ich bin gespannt.

xoxo, Olivia

 

*Werbung in Zusammenarbeit mit Barnängen.

 

 

Ps.: Falls ihr Interesse an dem Buch habt, das gibt es auf jeden Fall bei Amazon, in der Buchhandlung habe ich leider nicht nachgeschaut.

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Jumpsuit: H&M (Sale)
Kette: NewOne

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7 Gedanken zu “#LiveLagom: Wenn dich die Quarterlife Krise erwischt

    1. Danke, das freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefallen hat. Ja, manchmal muss man sich einfach auf sich selbst konzentrieren und nicht so viel darauf, was andere machen.

      Alles Liebe,
      Olivia

  1. Hey Olivia,

    Danke für den tollen Post. Ich kannte lagom bis eben noch nicht, habe aber direkt gegoogelt (ist eh so eine Krankheit von mir ;)) & muss sagen: Warum bin ich noch nicht früher darauf gestoßen? Also auch dafür, Danke.

    Schöen Fotos übrigens.

    Liebste Grüße
    Lu

    oceanhippieblog.wordpress.com

  2. Das ist mir auch neu. Die haben es irgendwie raus mit dem Lebensgefühl, die nordischen Länder. Das letzte war „Hygge“, das ich kennen gelernt habe. Fand ich auch ziemlich schön 🙂
    Das Gefühl, was du beschreibst kenne ich übrigens richtig gut! Aber was soll man machen?! Außer lagom. 😀
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

    1. Ich finde, die skandinavischen Länder haben diesbezüglich irgendetwas Magisches. Anscheinend machen sie etwas richtig, sonst würden sie nicht in jeglichen Lebensbereichen als Vorbilder gelten. 🙂

      Alles Liebe,
      Olivia

  3. Sehr cool. Danke für die Buchempfehlung. Das Buch werde ich mir bestimmt auch zulegen. Ich finde jeder sollte für sich selbst entscheiden, was in glücklich macht. Den einen macht es glücklich, wenn man erfolgreich ist und viel Anerkennung im Job erhält. Den anderen wiederum, wenn er eine stabile Familie hat und Freunde usw. Aber keine sollte den anderen verurteilen oder ihm sogar ein schlechtes Gewissen dafür machen, wenn man to-do-Listen eher meidet.

    LG
    Tina

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